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Dienstag, 24.10.2017
Batzen

seit dem 15. Jahrhundert Silbermünze in Süddeutschland und Schweiz

Deut

niederländische alte Kupfermünze von geringem Wert

Groschen

(lat. grossus ,,dick") alte Silbermünze erstmals 1266 in Frankreich geprägt, dann auch in zahlreichen anderen Ländern

Heller

Ursprünglich Haller (schwäbisch) ein Silberpfennig erstmals 1200 erwähnt. Im 19. Jhd. Kupfermünze

Mark

Währungseinheit des Deutschen Reiches seit 1871, eingeteilt in 100 Pfennige

Pfennig

kleinste deutsche Münzeinheit. Im Mittelalter war der Pfennig fast die einzige Silbermünze Europas

Obolus

griech. "Stab" = kleine Geldspende

Quäntchen

früher deutsches Gewicht, ab 1858 meist 1/10 Lot=1,67 gr

Scherflein

Münze mit gezahntem Rand, der mittelalterliche halbe Pfennig

Sechser

Volkstümliche Bezeichnung für frühere Münzen die das sechsfache einer kleineren Münzeinheit darstellten

Taler

Abk. von bachimstaler, eine frühere dt. Silbermünze. von 1566-1750 amtliche Silbermünze des Reiches

Wer den Pfennig nicht ehrt ...

"Wer den Pfennig nicht ehrt...", ja wie ging das noch weiter? "... ist des Talers nicht wert?"
Unsere Sprache hält Dinge fest die es schon längst nicht mehr gibt. Und so werden wir sicher weiter davon reden, dass es uns durch "Mark und Pfennig" geht, wenn jemand nicht auf ",Heller und Pfennig" bezahlt, dass wir uns ein "Quäntchen" Glück wünschen, damit wir den ganzen ,"Batzen" auf einmal bekommen können. Wenn wir unser "Scherflein" noch nicht bezahlt haben sollten, werden wir keinen "Deut" darauf geben, denn irgendwann werden wir unseren "Obolus" schon noch entrichten, solange wir noch einen "Sechser" oder gar "Groschen" in der Tasche haben ist noch alles in Ordnung.