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Dienstag, 12.12.2017

Vom Schweinestall zur Besuchertoilette

Im Anschluß an das Wohnstallhaus wurde im 19. Jahrhundert ein Schweinestall errichtet, in dem sich ein separat zugängliches Trockenklosett und 4 Schweinekoben befinden. Die Natursteinwand im Erdgeschoss war vermutlich schon Bestandteil eines Vorgängerbaus, welchen die Flurkarte von 1852 noch ausweist. Die Decke wurde als preußische Kappe ausgebildet. Das um 1929 errichtete Drempelgeschoss diente als Lagerboden, der über eine Klappe im Giebel genutzt wurde.

Neben dem Schweinestall befand sich der Misthaufen mit einer eingewölbten Sickergrube. Im Kalksteinpflaster des Hofes sind Rinnen ausgeformt, die die Fäkalien der Ställe zum Misthaufen geleitet haben.

September 2005

Beginn der Erneuerung des Schweinstalldaches